Ökologische Flächenstichprobe in NRW
Nordrhein-Westfalen ist das bisher einzige Bundesland, welches ein sogenanntes Landschaftsmonitoring zur Dokumentation des Zustandes und der Veränderung der Normallandschaft durchführt. Begonnen hat diese "Ökologische Flächenstichprobe" (ÖFS) 1997, zunächst ausgerichtet auf die Agrarlandschaft. Der Stichprobenumfang ist mittlerweile auf 170 Flächen erweitert worden, die dazugekommenen Flächen zeichnen sich durch hohen Wald- und/oder Siedlungsanteil aus. Neben diesen eigentlichen Stichprobenflächen, welche vom Landesamt für Statistik zufällig ausgewählt wurden, werden zur Vergleichbarkeit und Auswertung der Ergebnisse auch Referenzflächen in Naturschutzvorranggebieten untersucht. Die Untersuchungsflächen sind jeweils 100 ha groß. Aufgrund der zufälligen Verteilung ist eine hohe Repräsentativität für ganz NRW gegeben. Auf allen Untersuchungsflächen erfolgt eine detaillierte Biotop- und Nutzungstypen sowie eine Einzelstrukturkartierung.
Auf den flächigen Biotop- und Nutzungstypen wird die Flora halbquantitativ erfasst. Als Faunengruppe wurden die Brutvögel ausgewählt, welche im Rahmen einer Siedlungsdichteuntersuchung kartiert werden.
Ergebnisse der Untersuchungen sind u.a. in KÖNIG, H. (1999): Die Bedeutung der Vögel als Indikatoren in der Ökologischen Flächenstichprobe (ÖFS, Landschaftsmonitoring). LOEBF-Mitteilungen 2/99, S. 79-93 und KÖNIG, H. (2003): Naturausstattung der nordrhein-westfälischen Normallandschaft. - LÖBF-Mitteilungen 2/03: S. 15-23 nachzulesen.


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